Tel: 0 82 51 / 20 43 0 53

Persönlich erreichen Sie mich: Mo - Fr 7:30 - 8:30 Uhr und 12:30 - 13:30 Uhr

Ruth Hollederer – Diplom-Ökotrophologin und Heilpraktikerin

Boreout – krankmachende Langeweile am Arbeitsplatz

Ihre Situation

  • Fühlen Sie sich gestresst, obwohl Sie gar nichts zu tun haben?
  • Fragen Sie sich, welchen Sinn Ihre Arbeit überhaupt hat?
  • Haben Sie das Gefühl, Sie vergeuden auf der Arbeit Ihre Zeit?
  • Quatschen Sie gern und häufig mit Kollegen?
  • Erledigen Sie private Dinge während der Arbeitszeit?
  • Fühlen Sie sich gelangweilt und unterfordert?
  • Tun Sie gelegentlich nur so, als würden Sie arbeiten?
  • Würden Sie lieber etwas anderes machen?
  • Machen Sie öfter mal Überstunden, obwohl dies gar nicht nötig wäre?

Wenn Sie die meisten dieser Fragen für sich mit einem „Ja“ beantwortet haben, leiden Sie möglicherweise an Boreout.

Was ist Boreout?

Boreout entsteht, wenn die Langeweile zur täglichen Routine wird. Der Arbeitnehmer ist unzufrieden, schließlich möchte er gerne etwas leisten, ist aber nicht gefragt. Es fehlen ihm Anerkennung, Herausforderungen, Identifikation und Verantwortung. Stattdessen fühlt er sich fehl am Platz und vermisst den Sinn an seiner Arbeit.

Auf Unterforderung, Langeweile und Desinteresse folgen Resignation und Krankheit. Boreout ist wie Burnout gekennzeichnet durch Schlafstörungen, Depressionen und psychosomatische Erkrankungen wie Magenbeschwerden, Tinnitus oder Kopf- und Rückenschmerzen.

Beschäftigt wirken

In Zeiten, in denen tendenziell immer weniger Menschen immer mehr Arbeit verrichten müssen, die Veränderungen schneller geschehen, als der Mensch folgen kann, viele sich überfordert und ausgebrannt fühlen, klingt Langeweile auf der Arbeit zu haben eher paradox.

Deshalb kann der Boreout-Betroffene sich oft auch niemandem anvertrauen. Was soll man auch von jemandem halten, der vom Nichtstun krank wird? Stattdessen unternimmt er alles, um beschäftigt und hart arbeitend zu wirken. Hinzu kommt die Angst um den Arbeitsplatz, sollte auffallen, dass er nicht ausgelastet ist.

Dieses „So-Tun-als-ob“ kostet sehr viel Energie und führt letztendlich zu einer anderen Art Stress.

Was können Sie tun?

In manchen Fällen können Sie selber etwas an Ihrer Situation ändern:

  • Können Sie die Stelle wechseln? Vielleicht sogar intern?
  • Gibt es Aufgaben, die Sie gerne übernehmen möchten, zu denen Ihnen vielleicht nur noch eine Weiterbildung fehlt?
  • Können Sie Ihre jetzige Stelle anspruchsvoller gestalten?
  • Würde ein Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber helfen, Ihre Situation zu verändern? Erklären Sie ihm, dass Sie offen für neuen Aufgaben und Herausforderungen sind.
  • Erledigt sich Ihr Problem vielleicht in einiger Zeit von alleine, z. B. wenn die Auftragslage sich wieder verbessert?

Sollten Sie keine dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, hilft möglicherweise, Ihre eigene Perspektive auf Ihre Situation zu verändern. Vielleicht sind Sie ja in Ihren Gedanken mittlerweile schon so eingeschränkt, dass Sie die Alternativen gar nicht mehr sehen. Wenn Sie professionelle Unterstützung brauchen, neue Lösungswege zu finden, rufen Sie mich gerne an.